Der Baum des Lebens

Unsere Vorfahren kannten noch die Energien der alten Kraft-Bäume. Diese Bäume waren besondere Bäume, waren sie doch an speziellen Orten gewachsen. Diese Orte waren hoch energetisch, sie waren das, was wir heute als Kraft-Platz, oder Kraft-Ort bezeichnen würden. Ein solcher Kraft-Ort war immer mit der Chi-Energetik der Erde verbunden und dies über die Chi-Meridiane der Landschaft. Die Chi-Meridiane der Erde sind gerade Linien, ähnlich der Meridiane des Menschen. Und wie beim Menschen, können wir auf diesen Erd-Chi-Meridianen, Ein- und Aus-Wirbel-Punkte wahrnehmen, sozusagen die Akupunktur-Punkte der Erde. Die Aus-Wirbel-Punkte können wir als die Sedierenden-Punkte beschreiben, die Ein-Wirbelnden-Punkten hingegen als die Tonisierenden-Punkte des Erd-Körpers umschreiben. Ein Sedierender-Wirbel-Punkt ist als ein Punkt zu verstehen, der Chi-Energie aus dem System-Erde heraus leitet und es dadurch beruhigt, also quasi (über) Druck aus dem System entlässt. Der Tonisierende-Wirbel-Punkt bewirkt ergo genau das Gegenteil.

Zurück zum Baum des Lebens

Ein Baum hat nun aber seine eigene Chi-Energetik, er ist ein Lebewesen mit verschachtelten Chi-Wirbel-Kreisläufen. Er spielt dadurch sein eigenes Lied und kann so grossen Einfluss nehmen auf die ihn umgebenen Chi-Energien der Landschaft. Wir können einen grossen Baum darum durchaus als ein Medium, also einen Vermittler und „Ausgleicher“ der grossen Chi-Flüsse von Mutter Erde sehen. Ein grosser Baum, der nun auf so einem Chi-Ein/Aus-Wirbel-Punkt gewachsen ist, hat somit einen grossen Einfluss auf den ihn umgebenden Lebensraum. Den Einfluss können wir in diesem Fall ganz wörtlich nehmen, denn er steht ja tatsächlich auf einem Punkt, an dem das Landschafts-Chi in die Erde einfliesst. Aber damit nicht genug, erinnern wir uns, ein grosser Baum ist auch ein Vermittler, denn er sendet auch Chi-Energien in die Atmosphäre der Erde, er kann dadurch zugleich Chi geben und nehmen. Chi ist aber nicht gleich Chi, Chi kann Information aufnehmen, weiterleiten und an anderer Stelle, wenn die Resonanz passt, diese Information wieder abgeben.

Und hier kommen wir zu einem enorm wichtigen Punkt und dieser Punkt heisst wiederum Ein-Wirbel-Punkt

Unsere Vorfahren, oft deutlich wahrnehmender als der heutige Mensch, wussten noch um diese Einfluss-Möglichkeit. Sie hielten also genau an diesen Bäumen ihre Rituale ab, nicht nur um durch den starken Baum neue Kraft zu bekommen, sondern in erster Linie um die sie umgebende, lebendige Landschaft positiv zu beeinflussen. Sie wussten, dass wenn sie diesen verhältnismässig kleinen Chi-Energie-Punkt mit ihrem Bewusstsein energetisieren und damit auch informierten, sich dieses auf ihren Lebensraum auswirken würde. Und das nicht nur auf den Grund und Boden, sondern auch auf die Atmosphäre, als auch auf die Gewässer.

Dieses Wirbel-Feld ist in früheren Zeiten von den Menschen noch wahrgenommen worden, und es ist darum nicht verwunderlich, dass um einen speziellen Baum, besonders an bestimmten Tagen im Jahr, herumgetanzt wurde. Man „wirbelte“ sozusagen tanzend um den Baum herum und wurde dadurch mit diesen Wirbel-Feldern eins. Moderner ausgedrückt: Die Tanzenden gingen in Resonanz mit der Energetik des Baumes. In der heutigen Zeit können wir noch das Brauchtum vom „Tanz um den Maibaum“ beobachten. Wenn auch der Sinn dieses Brauches verloren gegangen ist, so können wir doch die Ursprünge bei dem hier beschriebenen „Baum des Lebens“ vermuten. Der Baum des Lebens war somit kein intellektuelles Konzept, es war die gelebte Umsetzung eines Wissens der damaligen Zeit, das nun auch in der momentanen Jetzt-Zeit zu neuem Leben erstarken darf  und auch wird.

Hat hier doch das Thema der Weltachse (lat. Axis Mundi) seinen Ur-Sprung, eine überaus tiefe Wahrheit ist in dieser Anschauung der Welt eingebettet und damit verschlüsselt enthalten.

Einen Artikel über die Weltachse (lat. Axis Mundi) finden sie hier:
https://integrale-energetik.ch/die-weltachse-lat-axis-mundi/

Schlussgedanke: Erkennen wir die uns umgebene Landschaft nicht nur als irgend ein Landschafts-Profil, erfahren wir die Landschaft eher wieder als den lebendigen Charakter von Mutter Erde, der durchzogen ist von lebendigen Chi-Energien, Chi-Flüssen und Chi-Linien, gesättigt mit harmonisierenden Informationen, um das Leben immer wieder neu zu erschaffen, neu zu gebären, es zu behüten und es zu nähren und damit wachsen zu lassen. Zusätzlich stellt der Baum des Lebens noch ein übergeordnetes Konzept dar, das Konzept der Wirbel-Felder, die um und durch ihn herum fliessen. Da nach meinen Wahrnehmungen und Forschungen zufolge die gesamte Mitwelt aus  Chi-Wirbelfeldern besteht, dies vom Atom bis zur Galaxis, haben wir dadurch den Ur-Sprung allen Seins im Fokus.

 

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